Religiöse Diversität

Andreas Obermann, Religion und religiöse Vielfalt in der Religionspädagogik

Lerngruppen zeichnen sich von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Erwachsenenbildung durch eine religiöse Vielfalt aus – ein Umstand, der insbesondere für die Religionspädagogik von Bedeutung ist. Andreas Obermann beschreibt und charakterisiert in seinem Beitrag die Entwicklungen innerhalb der deutschsprachigen Religionspädagogik im Kontext religiöser Vielfalt. Dabei geht er Fragen nach wie: Inwieweit sehen religionspädagogische Konzeptionen einen Lehr-Lern-Prozess mit der Möglichkeit zu authentisch-dialogischer Begegnung vor? Ist ein Reflexionsprozess vorgesehen, der auch Veränderungen im eigenen religiösen Selbstverständnis der Lernenden einbezieht?

Kriteriengeleitet und systematisch widmet er sich religionspädagogischen Konzeptionen im Kontext interreligiösen Lernens von 1990 bis heute.

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Obermann, Religion und religiöse Vielfalt in der Religionspädagogik Langtext

Thorsten Knauth, Interreligiöse Religionspädagogik im Elementar- und Primarbereich

Thorsten Knauth stellt in seinem Beitrag dar, was interreligiöse Religionspädagogik bedeutet und wie sie schon vom Elementarbereich an der religiösen Vielfalt Rechnung tragen kann. Dabei geht er zunächst auf den Zusammenhang von religiöser Bildung und interreligiösem Lernen ein, zeichnet dann Entwicklungen und religionspädagogische Ansätze nach und schließt mit Überlegungen zu neuen Arbeits- und Lernformen für diese Heterogenitätsdimension.

Aus: Helgard Jamal: Jesus erzählt. Interreligiöse Bildung [Reihe: Biblische Geschichten in Begegnung mit Judentum und Islam], Berlin: ebv, 2016. S. 49 – 59.

Knauth, Interreligiöses Lernen

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